Kein Server dazwischen
Nachrichten gehen von Gerät zu Gerät. Es gibt kein Konto und keine Cloud, in der Chats liegen. Selbst ein Mesh-Node vermittelt nur verschlüsselte Tunnel und legt keine Nachrichten ab.
MeshUp verbindet Handys direkt miteinander – über WLAN, Bluetooth oder bei Bedarf über einen Mesh-Node im Internet. Ende-zu-Ende-verschlüsselt, ohne Konto, ohne Telefonnummer und ohne Google-Dienste.
Kein Unternehmen in der Mitte, das mitliest, Nummern sammelt oder abschalten kann. MeshUp läuft auf den Geräten der Menschen, die es benutzen.
Nachrichten gehen von Gerät zu Gerät. Es gibt kein Konto und keine Cloud, in der Chats liegen. Selbst ein Mesh-Node vermittelt nur verschlüsselte Tunnel und legt keine Nachrichten ab.
Geräte in der Nähe finden sich über WLAN und Bluetooth LE. Andere MeshUp-Geräte nehmen verschlüsselte Nachrichten mit und reichen sie weiter, bis sie ankommen.
Jede Verbindung nutzt das Noise-Protokoll. Wer Nachrichten weiterreicht, sieht nur einen versiegelten Umschlag. Sicherheitsnummer und QR-Code zeigen, dass du mit der richtigen Person schreibst.
MeshUp braucht keine Google-Play-Dienste. Den Standort liefert Android selbst, Karten kommen von OpenStreetMap, Push auf Wunsch über UnifiedPush wie ntfy. Firebase ist nur eine freiwillige Alternative.
App, Desktop-Client und Mesh-Node liegen vollständig im Quellcode offen. Jeder kann nachlesen, wie MeshUp arbeitet, selbst bauen oder einen eigenen Mesh-Node betreiben – kostenlos für jede nicht-kommerzielle Nutzung (PolyForm Noncommercial).
MeshUp fühlt sich vertraut an – mit Chats, Gruppen, Status und Anrufen. Nur dass alles direkt zwischen euren Geräten passiert.
Antworten, Reaktionen, Bearbeiten und Löschen für alle, Sprachnachrichten mit echter Wellenform, Fotos und Alben, Linkvorschau, geplante und selbstlöschende Nachrichten, „Einmal ansehen“.
Gruppen mit Admins, Einladungslink, QR-Code und Moderation. Anonym beitreten mit einem Pseudonym nur für diese eine Gruppe. Dazu Broadcast-Listen für bis zu 256 Kontakte.
Fotos, Videos und Text für 24 Stunden, mit Editor zum Zeichnen und Beschriften, Likes und Aufrufen. Du legst fest, wer deinen Status sieht.
Sprach- und Videoanrufe direkt über die verschlüsselte Verbindung, Gruppenanrufe mit bis zu 8 Teilnehmern (Video: 4) und Bildschirm teilen. Jedes Gerät mischt selbst – kein Server dazwischen.
Mit einer oder mehreren Antworten, umsortierbaren Optionen und Laufzeit. Zum Ende verschickt das Gerät des Erstellers den Endstand – verbindlich für alle.
Standort oder Live-Standort für 15 Minuten, 1 oder 8 Stunden teilen und um den Live-Standort bitten. Die Live-Karte zeigt alle, die gerade mit dir teilen – auf OpenStreetMap.
Wenn du ihn einschaltest: drei Sekunden halten, und dein Standort geht an deine Notfallkontakte – auf ausdrücklichen Wunsch auch an alle MeshUp-Geräte in der Nähe. Ersetzt nicht den Notruf 112.
Push-to-Talk zum Einschalten: Knopf halten und sprechen – alle erreichbaren Mitglieder im Chat hören dich sofort, auch ohne Internet. Danach kommt der Funkspruch als Sprachnachricht an.
Dokumente und Videos bis 2 GB, in verschlüsselten Blöcken von Gerät zu Gerät. Jedes Gerät, das Blöcke hat, liefert mit, und Videos spielen schon während des Ladens.
MeshUp Desktop für Linux und Windows: einmal per QR-Code mit dem Handy koppeln, dann schreiben, telefonieren und Dateien schicken. Die Chats bleiben auf dem Handy.
Im Hintergrund schläft MeshUp und wird per UnifiedPush, etwa mit ntfy, geweckt – der Weckruf enthält weder Inhalt noch Absender. Optional geht es über Firebase Cloud Messaging, ganz ohne Push hält ein Dienst die Verbindung.
Reichen WLAN und Bluetooth nicht, verbindet ein Mesh-Node Kontakte über das Internet. Er vermittelt nur Tunnel und sieht keine Inhalte – und du kannst deinen eigenen betreiben.
Weil kein Server etwas aufhebt, sichert MeshUp dein Konto samt Chats und Medien in eine verschlüsselte Datei – von Hand oder automatisch in einen Ordner deiner Wahl.
Per QR-Code, NFC oder Einladungslink. Wer möchte, verknüpft Telefonnummer oder E-Mail, damit Freunde ihn finden – beim Mesh-Node landen davon nur Prüfsummen.
Ein Konto auf mehreren Handys und Tablets – Nachrichten, Lesestand und Anrufe auf allen Geräten. Noch in Erprobung und nur über den Entwickler-Bereich einzuschalten.
Und außerdem:
Der Desktop-Client für Linux und Windows koppelt sich per QR-Code mit deinem Handy. Danach verbindet sich das Handy im selben Netz Noise-verschlüsselt mit dem Computer.
Ein paar Bildschirme aus der App – zum Durchwischen.
MeshUp nimmt automatisch den Weg, der gerade da ist. Auf jedem davon bleibt die Nachricht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Im selben WLAN oder in Bluetooth-Reichweite verbinden sich zwei Geräte direkt. Kein Internet, kein Mobilfunk, kein Server nötig.
Ist dein Kontakt nicht in Reichweite, nehmen andere MeshUp-Geräte den versiegelten Umschlag mit und geben ihn weiter, bis er ankommt – bis zu 14 Tage lang. Lesen kann ihn unterwegs niemand.
Sind beide online, aber weit weg, vermittelt ein Mesh-Node einen Tunnel. Darin läuft dieselbe Ende-zu-Ende-Verbindung wie im WLAN – der Node sieht keine Inhalte und speichert keine Nachrichten.
Und der Akku? Im Hintergrund schläft MeshUp. Wer einem schlafenden Kontakt schreibt, schickt an dessen Push-Adresse einen Weckruf ohne Inhalt und ohne Absender; das Gerät verbindet sich kurz und holt alles direkt ab. Ganz ohne Push hält ein Vordergrunddienst die Verbindung.
Noise_XX_25519_ChaChaPoly_SHA256, beide Seiten authentifiziertMeshUp ist so gebaut, dass möglichst wenig über dich anfällt – und dass du das Wenige selbst steuerst.
Deine Identität ist ein Schlüsselpaar auf deinem Handy. Telefonnummer oder E-Mail verknüpfst du nur, wenn du gefunden werden willst – beim Mesh-Node landen davon nur Prüfsummen, dein Adressbuch verlässt das Gerät nie.
Es gibt keine Cloud mit deinen Verläufen. Geräte, die Nachrichten weiterreichen, bewahren nur versiegelte Umschläge auf und löschen sie, sobald sie angekommen oder abgelaufen sind.
Der Absender lädt Titel und Bild einer Seite und schickt sie mit. Empfänger rufen die Seite nie selbst ab.
Komprimierte Fotos tragen nur unbedenkliche Kameradaten – nie den Aufnahmeort, nie Seriennummern.
Online-Status, Lesebestätigungen, Tipp-Anzeige, wer Profilbild und Info sieht, Linkvorschauen und Kartenausschnitte: alles einstellbar. Dazu eine App-Sperre mit Fingerabdruck oder PIN.
MeshUp enthält keine Werbung und keine Analyse-Bibliotheken. Updates prüft die App an einer festen Adresse, ohne Kennungen mitzuschicken.
MeshUp ist in aktiver Entwicklung. Die Nightly-Versionen entstehen automatisch nach jeder Änderung – vorher laufen die Tests.
Ab Android 10. Signierte APK, die sich danach in der App aktualisiert.
AppImage für x86_64: ausführbar machen (chmod +x) und starten. Aktualisiert sich selbst.
Installer, aktualisiert sich selbst. Er ist nicht signiert – SmartScreen fragt beim ersten Mal nach: „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“.
Installer (.exe)Die Web-Version von MeshUp Desktop – ohne Installation direkt im Browser. Dein Handy verbindet sich über den Mesh-Node, Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch unterwegs. Braucht die aktuelle MeshUp-Nightly auf dem Handy.
Im Browser öffnenDer Desktop-Client braucht ein Android-Handy mit MeshUp: Gekoppelt wird im Handy unter Menü ⋮ → Verknüpfte Geräte → Gerät hinzufügen. Handy und Computer müssen sich im selben Netz erreichen, etwa im WLAN oder per VPN – die Web-Version verbindet sich dagegen über den Mesh-Node.
Es gibt keinen zentralen Dienst, bei dem du ein Konto hast und über den deine Chats laufen. Nachrichten gehen direkt von Gerät zu Gerät oder werden von anderen MeshUp-Geräten weitergereicht.
Zwei Helfer gibt es, beide optional: Ein Mesh-Node verbindet Geräte über das Internet, wenn sie sich nicht direkt finden – er vermittelt nur verschlüsselte Tunnel. Und ein Push-Dienst weckt schlafende Geräte mit einer leeren Nachricht. Beides lässt sich abschalten.
Ja, solange sich Geräte erreichen: im selben WLAN – auch einem ohne Internetzugang – oder in Bluetooth-Reichweite. Ist dein Kontakt weiter weg, können andere MeshUp-Geräte die Nachricht mitnehmen und weitergeben.
Über weitergereichte Umschläge gehen Texte, Fotos und Sprachnachrichten. Anrufe, das Funkgerät und große Dateien brauchen eine Verbindung zwischen beiden Geräten, direkt oder über einen Mesh-Node.
Nein. Beim ersten Start erzeugt MeshUp ein Schlüsselpaar auf deinem Handy – das ist deine Identität. Kontakte fügst du per QR-Code, NFC oder Einladungslink hinzu.
Wer möchte, kann Telefonnummer oder E-Mail-Adresse verknüpfen, damit Freunde ihn aus ihrem Adressbuch finden. Der Mesh-Node bekommt davon nur Argon2id-Prüfsummen.
Alle Verbindungen nutzen das Noise-Protokoll mit X25519, ChaCha20-Poly1305 und SHA-256; die Implementierung ist gegen offizielle Testvektoren geprüft. Jede Nachricht steckt in einem eigenen Umschlag mit neuem Schlüssel, den nur der Empfänger öffnen kann.
Einen Double Ratchet, der die Schlüssel laufend erneuert, hat MeshUp nicht. Wird dein privater Schlüssel gestohlen, sind mitgeschnittene Nachrichten an ihn lesbar. Prüfe neue Kontakte über die Sicherheitsnummer oder persönlich per QR-Code.
Ja. MeshUp braucht keine Google-Play-Dienste: Standort direkt von Android, Karten von OpenStreetMap, Weckrufe über UnifiedPush, zum Beispiel mit der App ntfy.
Firebase Cloud Messaging ist nur eine freiwillige Alternative für Geräte mit Google-Play-Diensten oder microG. Ganz ohne Push hält MeshUp die Verbindung mit einem Vordergrunddienst.
Ein Mesh-Node ist ein kleiner Vermittler im Internet. Er bringt Geräte zusammen, die sich nicht über WLAN oder Bluetooth erreichen, und reicht den verschlüsselten Datenstrom durch. Nachrichten speichert er nicht.
Du musst keinen betreiben: Die App ist mit mesh-node1.3xd.eu vorbereitet. Wer will, startet einen eigenen (Node.js, ohne Abhängigkeiten) und trägt ihn in der App ein – oder nutzt feste Adressen über VPN, Tailscale oder WireGuard.
Nein. MeshUp gibt es für Android ab Version 10 und als Desktop-Client für Linux und Windows. Für macOS gibt es kein fertiges Paket; der Desktop-Client lässt sich auf einem Mac aber aus dem Quellcode bauen.
Die Android-App sieht höchstens alle sechs Stunden nach einer neueren Nightly, lädt sie auf Wunsch, prüft Prüfsumme und Signatur und lässt sie von Android installieren. Chats und Einstellungen bleiben dabei erhalten. Die Desktop-Versionen aktualisieren sich selbst.
Weil kein Server deine Daten aufhebt, ist das Backup wichtig: MeshUp sichert Schlüssel, Kontakte, Chats und Medien in eine verschlüsselte Datei, von Hand oder automatisch täglich bzw. wöchentlich. Damit stellst du alles auf einem neuen Handy wieder her. Ohne Backup-Passwort lässt sich die Datei nicht öffnen – es gibt keine Hintertür.
Nichts – für jede nicht-kommerzielle Nutzung. Der Download ist kostenlos, und MeshUp enthält weder Werbung noch Analyse-Tracker. Wer MeshUp kommerziell einsetzen möchte, meldet sich vorher über die Angaben im Impressum.
MeshUp ist quelloffen: Der gesamte Quellcode von App, Desktop-Client und Mesh-Node ist öffentlich, jeder kann ihn lesen, prüfen, verändern und selbst bauen. Er steht unter der PolyForm Noncommercial License 1.0.0. Weil sie kommerzielle Nutzung ausschließt, ist das keine Open-Source-Lizenz im Sinne der Open Source Initiative.
Erlaubt ist jede nicht-kommerzielle Nutzung: privat, in Forschung und Lehre und ausdrücklich auch durch gemeinnützige Organisationen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen sowie Behörden. Kommerzielle Nutzung ist auf Anfrage möglich.